Fluglotsenstreik in Frankreich

Eingeschränkter Luftverkehr über Frankreich für 35 Stunden

Der Fluglotsen-Streik in Frankreich führte zu einer Vielzahl von Ausfällen im europäischen Flugverkehr. pixabay
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    Von Mittwoch, den 09.05.19, bis Freitag, den 11.05.19, legten die Fluglotsen in Frankreich die Arbeit nieder. Besonders betroffen waren die Lufträume über Marseille und Toulouse. Auch deutsche Flüge mussten gestrichen werden oder verspäteten sich.

    ++++++++++Kurzmitteilung++++++++++

    Die Fluglotsen schlossen sich dem Streik des öffentlichen Dienstes an

    Am vergangenen Mittwochabend, dem 09.05.19, legten die Fluglotsen in Frankreich zum großen Teil die Arbeit nieder. Sie schlossen sich damit einem Streik des öffentlichen Dienstes in Frankreich an, der gegen neue Arbeitsmarktreformen des französischen Premierministers Macron demonstrierte. Die Gewerkschaften in Frankreich hatten zum Arbeitskampf gegen einen Gesetzesentwurf zur Umwandlung des öffentlichen Dienstes aufgerufen, der zu Stellenstreichungen und befristeten Arbeitsverträgen führen würde. Das war insofern problematisch, als dass gerade der Pariser Flughafen Charles de Gaulle ein großes Drehkreuz des europäischen wie internationalen Luftverkehrs darstellt. Dort als auch am Schwester-Flughafen Orly blieben viele Flieger am Boden.

    Flüge von und aus Spanien, Portugal, Deutschland und Großbritannien betroffen

    Die nationale Fluggesellschaft Air France versprach zwar, die meisten der Langstreckenflüge wie geplant durchzuführen, aber bei den Kurz- und Mittelstreckenflügen kam es zu vielen Ausfällen. Doch nicht nur in der Hauptstadt Paris mussten Fluggäste stark bleiben. Auf den Flughäfen der Städte Toulouse und Marseille fielen insgesamt ein Drittel aller Flüge aus, wie der Nachrichtensender France 3 berichtete. Der Ausfall und die Verspätung der Kurz- und Mittelstreckenflüge machten sich besonders auf den spanischen und portugiesischen Flughäfen bemerkbar, aber auch hierzulande. In Deutschland waren vor allem die südlichen und südwestlichen Flughäfen betroffen, auch wenn es sich verhältnismäßig in Grenzen hielt.

    Fluggäste werden kostenfrei umgebucht

    Die betroffenen Fluggesellschaften, allen voran Air France und seine Tochterunternehmen, versprachen, sämtliche Fluggäste auf andere passende Verbindungen umzubuchen oder die Kosten für das Flugticket zu erstatten. Angeblich wäre ein Großteil der betroffenen Passagiere rechtzeitig über die Flugausfälle und -verspätungen informiert worden. Ob es darüber hinaus generelle Entschädigungszahlungen und nur in Einzelfällen ist bisher noch nicht absehbar. In der letzten Zeit stehen immer mehr Fluggesellschaften in der Verantwortung, auch für einen Streik des Personals aufzukommen und die Passagiere für einen dadurch verursachten Flugausfall entschädigen zu müssen. Zuletzt wurde das bei Ryanair bekannt.

    Ein Streik der Piloten in Frankreich für diese Woche konnte vorerst verhindert werden.

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