Die zweitgrößte Low-Cost-Airline Europas: easyJet (U2)

Eine der erfolgreichsten Low-Cost-Airlines

EasyJet-Maschine im klassischen orange-weißen Design. Compensation2Go Magazin
Inhaltsverzeichnis
    Die britische Fluggesellschaft easyJet ist die zweitgrößte Billigfluggesellschaft Europas und hat sich im Laufe der Jahre auch in Deutschland etablieren können.

    Die ersten Jahre

    Die Fluggesellschaft easyJet wurde im Jahr 1995 von Stelios Haji-Ioannou gegründet, der sich zu diesem Zweck fünf Millionen Pfund von seiner Familie lieh. Die ersten beiden Flugzeuge, mit denen die Erfolgsgeschichte ihren Lauf nahm, waren zwei von British Airways geleaste Boeing 737-200. Diese wurden auf Routen zwischen London-Luton und Glasgow sowie Edinburgh eingesetzt. London-Luton ist auch heute noch der Heimatflughafen von easyJet, hier befindet sich die Zentrale des Unternehmens.

    Zunächst setzte man allein auf Maschinen vom Typ Boeing 737, die Flotte konnte bis zu Beginn der 2000er-Jahre auf mehr als 30 Stück aufgestockt werden. 1999 wurde Haji-Ioannou zum Londoner Unternehmer des Jahres ernannt, was die steile Erfolgsgeschichte von easyJet unterstreicht. Im selben Jahr wurde easyJet von den Lesern des Business Traveller Magazine zur besten Low-Cost-Airline ausgezeichnet. Im Oktober 2000 erfolgte dann der Gang an die Londoner Börse.

    Gründung: 1995 in London
    IATA-Code: U2
    ICAO-Code: EZY
    Rufzeichen: EASY
    Sitz: London-Luton
    Heimatflughafen: London-Luton
    Unternehmensform: Limited
    Flotte 317 ( +123 Bestellungen)
    Passagierzahlen 86,9 Mio. (2018)

    Aufstieg und Flottenpolitik: EasyJet wird zur Branchengröße

    Bis 2002 konnte die Anzahl der Strecken auf mehr als 40 ausgebaut werden. EasyJet stieg damit in kürzester Zeit zu einer festen Größe der Branche auf. In diesem Jahr erfolgt auch die Übernahme der britischen Go Fly, wodurch 27 Maschinen vom Typ Boeing 737-300 zur Flotte stießen. Das vom Branchenprimus Ryanair bekannte Konzept, sich auf einen einzigen Flugzeugtypen zu konzentrieren, um auf diesem Wege Kosten zu sparen, ging auch bei easyJet auf. Doch wollte man künftig nicht mehr auf Maschinen des US-amerikanischen Herstellers Boeing setzen. Vielmehr wurde im Jahr 2003 damit begonnen, die Flotte auf Typen der Airbus A320-Familie umzustellen. Den Anfang machte eine Bestellung über 120 Maschinen des Typs Airbus A319-100. Die Wahl wurde damit begründet, dass die Airbus-Maschinen über einen breiteren Mittelgang verfügten und damit der Prozess des Ein- und Aussteigens schneller bewältigt werde. So versprach man sich kürzere Standzeiten an den Flughäfen.

    Weitere Strecken und vereinfachte Check-In-Verfahren

    Im Jahr 2004 begann easyJet, auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen. Man begann hierzulande mit 23 Routen ab Berlin-Schönefeld, Köln und Dortmund. Auf diesen Flughäfen übt easyJet bis heute eine starke Präsenz aus. EasyJet gehörte darüber hinaus zu den Pionieren, was die damals neue Technik der Selbst-Check-In-Automaten anbelangt. Bereits fünf Jahre nach der Gründung konnte easyJet 2007 zur viertgrößten Airline Europas aufsteigen, gemessen an der Anzahl beförderter Passagiere.

    Im Mai 2010 trat Firmengründer Haji-Ioannou aus dem Unternehmen aus, da er sich nicht mehr mit der Expansionsstrategie des Unternehmens anfreunden konnte. Ein Jahr später wurde der 200. Airbus in die Flotte aufgenommen, ein A320-200. Im Jahr 2015 wurde dann erstmals in der Firmengeschichte eine neue Bemalung der Flugzeuge umgesetzt.

    EasyJet heute: Fokus auf Strecken innerhalb Europas

    Der Firmengründer Haji-Ioannou ist nach wie vor Hauptanteilseigner des Unternehmens. Das Routennetzwerk konzentriert sich auf innereuropäische Strecken sowie Ziele in der Türkei, in Israel und Nordafrika. Die Flotte besteht heute ausschließlich aus Modellen des Herstellers Airbus. Es kommen vorwiegend Airbus A320-200 und dessen kleinere Variante Airbus A319-100 zum Einsatz. Die Modernisierung auf die Nachfolgemodelle A320neo und A321neo hat bereits begonnen.

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