Eurowings im Spiegel der Zeit

Billigflug-Tochter der Deutschen Lufthansa

Eurowings hat eine bewegte Geschichte, da sie schon unter verschiedensten Flaggen flog. fotolia
Inhaltsverzeichnis
    Eurowings ist ein Tochterunternehmen der Deutschen Lufthansa und bereits seit 1993 aktiv am Markt. Das Unternehmen hat sich als beliebte Billigfluggesellschaft etabliert und operiert heute von einer Vielzahl deutscher Flughäfen aus.

    Die ersten Jahre

    Die ersten Jahre der Eurowings Luftverkehrs AG gehen auf den Zusammenschluss der Nürnberger Flugdienst GmbH und dem Unternehmen "Reise- und Industrieflug Dortmund" zurück. Das Unternehmen konzentrierte sich damals auf Regionalstrecken im mitteleuropäischen Raum. Dementsprechend bestand die damalige Flotte in erster Linie aus Regionalflugzeugen des Typs ATR 42 und ATR 72, zwei Turbopropmodelle des italienisch-französischen Hersteller-Konsortiums Avions de Transport Régional. Hinzu kamen einige vierstrahlige BAe 146-200. Schon damals konnte sich Eurowings bestens bei Geschäftsreisenden etablieren und wurde vor allem wegen ihrer Pünktlichkeit sehr geschätzt.

    Gründung: 1993 in Dortmund
    IATA-Code: EW
    ICAO-Code: EWG
    Rufzeichen: EUROWINGS
    Sitz: Düsseldorf
    Heimatflughafen: Düsseldorf
    Unternehmensform: GmbH
    IATA-Prefixcode: 104
    Flotte 110 ( +8 Bestellungen)
    Passagierzahlen 38,5 Mio. (2018)

    Eingliederung in die Deutsche Lufthansa AG

    Im Jahr 2001 begann dann die Übernahme durch die Deutsche Lufthansa, die zunächst 24,9% der Aktien hielt. Die Beteiligung wurde jedoch im Jahr 2004 auf 49% erhöht. Ein Jahr später übernahm Lufthansa die wirtschaftliche Kontrolle über die Fluggesellschaft. 2011 erfolgte der Wechsel der Rechtsform zur GmbH. Durch die Eingliederung in Lufthansa Regional änderte sich auch die Lackierung der Flugzeuge. So flog Eurowings fortan mit dem markanten Kranich am Heck.

    Im Januar 2010 stand eine Halbierung der Flotte an: Sämtliche Maschinen des Typs CRJ200 und CRJ700 wurden nach und nach ausgemustert. Darüber hinaus wurden erste Pläne bekanntgegeben, den Firmensitz von Dortmund nach Düsseldorf zu verlegen, da hier bereits ein großer Teil der Flotte stationiert war. Ab 2011 wurde dann auch der Technikbetrieb in Düsseldorf angesiedelt und die Flugzeugwerft in Nürnberg im gleichen Zuge aufgegeben. Zu dieser Zeit wurden bereits erste Flüge für Germanwings durchgeführt.

    Die 2010er-Jahre: Zusammenführung von Germanwings und Eurowings

    Die stärkere Zusammenführung von Germanwings und Eurowings wurde in den folgenden Jahren immer deutlicher. Die Umsetzung des Wings-Konzepts nahm konkrete Züge an und immer mehr Flüge von Germanwings und Eurowings wurden gebündelt. Eurowings bedient heute sowohl Kurz-, Mittel- als auch Langstrecken. Erste Langstreckenziele wurden ab 2018 vom Flughafen Köln/Bonn aus bedient. Zum Einsatz kommen Modelle des Typs Airbus A330-200.

    Eurowings geriet im Jahr 2016 häufiger wegen Verspätungen in die Schlagzeilen. Ein Umstand, auf den die Konzernmutter Lufthansa mit dem Einsatz einer Taskforce reagierte. Infolge dieser Ereignisse wurde die Anzahl an Flugzielen reduziert und gleichzeitig die Anzahl der Flugzeuge erhöht.

    Die Flotte der Eurowings heute

    Eurowings ist aktuell sehr breit aufgestellt, was die Anzahl an Flugzeugtypen anbelangt. Dies ist für eine Billigfluglinie zwar eher untypisch, lässt sich aber auf die zahlreichen Übernahmen in der Unternehmensgeschichte zurückführen. So wurden beispielsweise viele Flugzeuge der 2017 aufgelösten Air Berlin übernommen. Das derzeitige Rückgrat der Flotte bilden knapp 50 Maschinen vom Typ Airbus A320-200. Daneben ist auch das kleinere Modell, der Airbus-Jet A319-100 stark vertreten. Auf Lang- und Mittelstrecken kommen derzeit sieben A330-200 und ein A330-300-Jet zum Einsatz. Letzterer wird durch Brussels Airlines betrieben. Gleiches gilt für die beiden vierstrahligen A340-300, die mit ihren 300 Sitzplätzen zugleich die größten Maschinen der Eurowings-Flotte darstellen. Hinzu kommen noch sieben Boeing 737-800, die durch TUIfly betrieben werden, und 20 Bombardier DHC-8-400 der Luftfahrtgesellschaft Walter, welche ehemals für Air Berlin flogen.

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