Mobile Bordkarten – Das sollten Sie wissen

Spezielle Anforderungen einiger Fluggesellschaften

Die App der Airline downloaden oder lieber ausdrucken? – Umweltfreundlich vs. Nummer Sicher pixabay
Inhaltsverzeichnis
    Mobile Bordkarten werden nicht von allen Airlines umstandslos akzeptiert - einige Fluglinien haben bestimmte Voraussetzungen, andere nehmen sie gar nicht an. Lesen Sie weiter, um Geld und sich selbst Stress zu ersparen.

    Mobile Bordkarten - Wenn es unerwartet kompliziert wird

    Mobile Bordkarten ermöglichen eine völlig papierlose Flugreise – So der Grundgedanke. Einfach von zuhause aus einchecken, ohne in der Schlange zu stehen, Bordkarte herunterladen und bequem beim Boarding auf dem Smartphone vorzeigen. Leider klappt das nicht immer. Genauer gesagt haben einige Airlines ganz spezielle Anforderungen an die mobilen Endgeräte, wie Smartphone und Tablet. Und was passiert eigentlich, wenn der Akku alle ist? Fragen und Antworten rund um das Thema mobile Bordkarten:

    Wie Sie die mobile Bordkarte nutzen können

    Nach Ihrer Flugbuchung erhalten sie standardmäßig eine E-mail der Fluggesellschaft mit der elektronischen Bordkarte. Die können Sie altmodisch ausdrucken oder aber auf Ihr Smartphone oder Tablet laden. Bei der Lufthansa beispielsweise reicht es, wenn die Bordkarte als PDF auf dem mobilen Endgerät gespeichert ist. Das Flugpersonal kann den QR-Code im PDF problemlos scannen. Doch das funktioniert nicht bei allen Fluglinien. Bei vielen muss man sich dazu speziell die App der Airline downloaden. Dort kann man nach der Registrierung seine Buchung verwalten und eben auch das Ticket in der App offline speichern. Das war beispielsweise bei Air Berlin so und gilt auch für die bekannten Billigfluggesellschaften Ryanair und easyJet.

    Braucht man einen Internetzugang?

    Bei easyJet wird es außerdem kompliziert, wenn es um die Art des mobilen Endgerätes geht: So sind Tablets als Speicher- bzw. Vorzeige-Medium grundsätzlich ausgeschlossen und bei Smartphones darf das Display maximal 5“ groß sein. Glücklicherweise wird die Bordkarte in der App offline gespeichert, sodass Sie nicht zwangsläufig eine Verbindung zum Internet benötigen.

    Werden die mobilen Bordkarten an allen Flughäfen akzeptiert?

    Leider nein. Die Akzeptanz der mobilen Bordkarten an einem Flughafen hängt davon ab, ob die Flughafen-Betreiber grundsätzlich die Möglichkeit des Online-Check-Ins anbieten oder nicht. Das ist noch kein internationaler Standard. Lufthansa und Ryanair garantieren allerdings, dass Fluggäste auf allen Routen den Online-Check-In und damit die mobilen Bordkarten nutzen können. Welche Flughäfen bei welchen Airlines vom Online-Check-In ausgeschlossen sind, erfahren Sie auf der Homepage der jeweiligen Fluggesellschaft. Sie kommen also nicht überall um das Ausdrucken der Bordkarte herum.

    Was, wenn der Akku vom Smartphone alle ist?

    Ein alltägliches Problem: der Handy-Akku macht genau im ungünstigsten Moment schlapp. Sollte Ihnen das passieren, wenn Sie gerade Ihre mobile Bordkarte auf dem Smartphone vorzeigen wollen, können Sie sich bei manchen Fluggesellschaften, wie z.B. bei der Lufthansa, das Ticket noch einmal am Schalter ausdrucken lassen. Das bieten aber nur die Airlines an, bei denen Service noch groß geschrieben wird. In Zeiten von Billigfluggesellschaften und Gewinnmaximierung zählt jeder Cent. So lässt sich Ryanair das reine Ausdrucken der Bordkarte am Schalter 15 € kosten. Der Billigflieger begründet die Kosten damit, dass jeder Kunde selbst für aufgeladene Geräte verantwortlich ist.

    Verlassen Sie sich nicht auf die Airline

    Besonders tückisch ist Ryanairs Vorgehen auch deshalb, weil die Schalter der Airline schon 40 Minuten vor dem Abflug schließen. Neigt sich Ihr Akku also während des Boardings bei Ryanair dem Ende entgegen, können Sie sich kein Ticket mehr ausdrucken lassen. Sie verpassen dann den Flug und müssen einen neuen Flug buchen.

    Um nicht in ein derartiges Bedrängnis zu kommen, können Sie sich auf der Homepage oder in der App Ihrer Fluggesellschaft oder auch beim Flughafen informieren, ob der Online CHeck-In für Ihren Flug zur Verfügung steht. Die App müssen Sie für eine mobile Bordkarte ohnehin bei den meisten Fluggesellschaften herunterladen. Wenn Sie dann noch eine Powerbank einpacken, oder aber sicherstellen, dass Ihr Smartphone über genügend Energie verfügt, kann eigentlich gar nichts mehr schiefgehen.

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