Führen Quarantäneregeln zu noch mehr Airline-Pleiten?

Luftfahrtbranche fordert einheitliche Regeln in der Coronakrise

Leere Flughäfen sind weiterhin an der Tagesordnung. Deutsche wollen aktuell nicht fliegen. envato elements
Inhaltsverzeichnis
    Immer weniger Passagiere steigen dieses Jahr ins Flugzeug. Die Luftfahrtbranche macht die Reisebeschränkungen und die damit verbunden Quarantäneregeln dafür verantwortlich.

    Mehrheit der Deutschen will aktuell nicht fliegen

    Die Passagierzahlen an deutschen Flughäfen sind immer noch auf einem Tief. Der Frankfurter Flughafen verzeichnete einen Rückgang von über 90 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinsituts Civey im Auftrag des Spiegel ergab, dass im Juni lediglich 13,4 Prozent der Deutschen vorhatten, in den nächsten drei Monaten zu fliegen. Die Angst sich an Bord mit dem Coronavirus anzustecken teilten 60 Prozent der Befragten.

    Europäische Airlines wollen einheitliche Lösungen

    Doch nicht nur die Angst vor einer Ansteckung halten die Passagiere von der Buchung ab, auch die Quarantäneregeln machen das Reisen aktuell unbeliebt. Wer sich nach der Ankunft sieben bis vierzehn Tage in Quarantäne begeben muss, überlegt sich den Urlaub zweimal.

    Der Meinung sind auch die Mehrheit der europäischen Fluggesellschaften. Sie fordern ein einheitliches Management der EU. Man habe gesehen, dass die Aufhebung von Reisebeschränkungen zu einer erhöhten Nachfrage der Flugtickets führe. Eine einheitliche Regelung mit möglichst wenig Quarantänezeit würde den Flugbetrieb endlich wieder planbar machen. Aktuell stornieren viele Passagiere ihre Flüge aus Unsicherheit oder treten sie gar nicht erst an. Das macht die zuverlässige Planung für Airlines beinahe unmöglich.

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