Verbindungen gestrichen: Allgäu-Airport in Memmingen schließt für 2 Wochen

Keine Starts und Landungen wegen Umbauarbeiten

Bauarbeiten am Flughafen Memmingen dauern bis 2021 an pixabay
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    Da die Start- und Landebahn des Flughafens nicht den internationalen Richtlinien entspricht, muss nun eine Verbreiterung vorgenommen werden

    20 Millionen Euro und 23 Fußballfelder

    Der „Allgäu-Airport“ ist seit langem auf Wachstumskurs. Um den steigenden Passagierzahlen gerecht werden zu können, werden einige Umbaumaßnahmen vorgenommen. Die Start- und Landebahn des Flughafens in Memmingen entspricht mit ihrer Breite von 30 Metern nicht den europäischen sowie internationalen Standards. Eine Verbreiterung auf 45 Meter ist schon seit 2011 geplant. Seit Monaten werden bereits nachts Schächte ausgehoben und Kabel verlegt. Seit März wird die Gepäckhalle erweitert sowie ein Regenrückhaltebecken gebaut. Nun ist auch endlich die Asphaltierung dran: Eine Fläche von 165.000 Quadratmetern. Das entspricht 23 Fußballfeldern und kostet rund 20 Millionen Euro.

    Ausweichen auf andere Flughäfen und Flugannullierungen bei Ryanair

    Ursprünglich sollten die Umbaumaßnahmen während des laufenden Betriebs vonstattengehen. Im November 2018 hat sich der Flughafen allerdings dagegen entschieden, da man Einbußen in der Qualität durch ständige Unterbrechungen befürchtete. Fluggesellschaften, die in dem zweiwöchigen Sperr-Zeitraum (17. bis 30. September) von Memmingen aus starten sollten oder den Flughafen angeflogen hätten, wurden über die Einstellung des Flugbetriebs informiert. Darunter sind Wizz Air und einige Charterflieger, die in der Zeit auf andere Flughäfen in der Nähe ausweichen. Ryanair hingegen hat alle Verbindungen von und nach Memmingen gestrichen. Neben der Start- und Landebahn sollen auch Vorfeldflächen vergrößert werden. Erst 2021 sollen alle geplanten Arbeiten abgeschlossen sein.

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