März 2019: Die kuriosesten Flugverspätungen und Flugausfälle

Verzögerungen, mit denen keiner rechnet...

Bekannte Probleme: Schlange stehen, aufs Boarding warten, der Flug verspätet sich oder fällt aus.... ....aber folgende Fälle halten dennoch eine Überraschung parat. pixabay
Inhaltsverzeichnis
    Längere Wartezeiten auf den Start einer Maschine aufgrund von Verzögerungen bei der Wartung, Enteisungen oder auf Anweisung des Towers sind nicht ungewöhnlich. Doch hin und wieder treten Umstände auf, mit denen keiner gerechnet hätte.

    Klassische Verwechslungsfehler

    Das Problem, in den falschen Flieger einzusteigen, kennt man womöglich aus der eigenen Erfahrung oder zumindest aus „Kevin allein in New York“. Man wollte eigentlich nach Stadt X und landet aus unerfindlichen Gründen und trotz mehrfacher Kontrollen am Flughafen im Flieger nach Stadt Y. Mit ein wenig Glück fällt einem das noch auf, bevor das Boarding beendet ist.

    Einer völlig anderen Situation waren Fluggäste auf einem Flug der Chartergesellschaft WDL Aviation ausgesetzt. Eigentlich sollte der von British Airways im Namen der Chartergesellschaft durchgeführte Flug von London nach Düsseldorf gehen. Daher wunderten sich die Passagiere auch als der Pilot in seiner Startansprache Edinburgh als Flugziel nannte. Sie hielten es zunächst für einen Scherz des Flugkapitäns.

    Als eine Geschäftsreisende aus London dann doch nochmal bei der Crew nachfragte, wurde Letztere stutzig. Der Pilot stellte im Anschluss seinerseits irritiert die (Um-)Frage über Lautsprecher, welche Reisende nicht nach Edinburgh fliegen wollten. Daraufhin hoben alle Fluggäste den Arm. Die Crew hielt das wiederum für einen Scherz der Reisenden.

    Aus gutem Grund: Schließlich hatten die Crew und die Piloten Flugunterlagen für einen Flug nach Edinburgh erhalten. Der Irrtum wurde dann erst im Moment der Landung endgültig offenbar, denn das Flugzeug war dem Anschein nach planmäßig nach Edinburgh geflogen. Die Fluggäste saßen im Anschluss 2,5 Stunden am Flughafen in Edinburgh fest, bevor sie eine Maschine nach Düsseldorf besteigen konnten.

    Die Bedingungen der Wartezeit seien nicht allzu rosig gewesen, gab eine der Passagierinnen an. British Airways und WDL Aviation entschuldigten sich öffentlich für das Missgeschick und versprachen, alle Beteiligten persönlich kontaktieren zu wollen. Die Gründe für die Verwechslung und die falschen Flugunterlagen sind bisher nicht geklärt.

    Bombiger Urlaub

    Mit der Flugsicherheit und ihren Kontrollen, insbesondere mit manchen Kontrolleuren, ist nicht zu spaßen. Das musste jetzt auch ein Flugreisender aus Schleswig-Holstein feststellen.

    Besagter Passagier wollte vom Flughafen Düsseldorf (DUS) in die Vereinigten Staaten in den Bundesstaat Florida fliegen. Als er auf die Frage nach seinem Reisezweck beim Check-In aus Spaß „Ein Bombiger Urlaub“ antwortete, wurde ihm der Zugang zur Maschine und damit die Beförderung verweigert.

    Dagegen klagte er und bekam nun diesen Monat vom Amtsgericht Düsseldorf recht. Der Richter sah eine Entschädigung in Höhe von 1.400 € als angemessen an. Weder die Fluggesellschaft noch die Behörden, die ebenso für die Verweigerung der Beförderung verantwortlich sein könnten, nahmen am Prozess teil oder äußerten sich dazu. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

    Das Wichtigste vergessen

    Vor ein paar Wochen ging der Funkspruch eines Piloten der Fluglinie Saudia in den sozialen Medien viral. Er bat den Tower in Dschidda (Saudi Arabien) am King Abdul Aziz International Airport um Erlaubnis, von der Startbahn mit der Maschine ans Gate zurückkehren zu können. Der Grund: Eine Passagierin hätte ihr Baby in der Wartehalle vergessen.

    Das Flugzeug hatte schon die Freigabe zum Start nach Kuala Lumpur in Malaysia erhalten, da zeigte sich der Tower ungewöhnlich spontan und mitfühlend. Die Maschine durfte zum Gate zurückkehren. Flugnummer und Namen sind glücklicherweise nicht bekannt gegeben worden, denn der Shitstorm mit der Frage, wie man sein Baby vergessen könne, folgte auf dem Fuße.

    Ihr Recht als Fluggast

    Auch wenn sich im letzten Fall der Flug nur einige Minuten verzögert haben dürfte, gehören mehrstündige Verspätungen und Ausfälle inzwischen zum Tagesgeschäft des Flugverkehrs. Durch die nahezu maximale Auslastung des Luftraums, des Personals und aller verfügbaren Mittel operieren viele Fluggesellschaften an ihrer Leistungsgrenze. Und der Flugverkehr soll in den nächsten Jahren noch zunehmen. Von einer Entlastung der Situation an den Flughäfen also keine Spur.

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